17.10.17

So gehen Sie erfolgreich mit den 3 schwierigsten Mitarbeitertypen um

In fast jedem Unternehmen gibt es Mitarbeitertypen, die die Nerven der Kollegen mehr oder weniger heftig strapazieren. Sind Sie selbst mit einem „nervigen“ Mitarbeitertyp konfrontiert? Oder bekommen Sie häufig die Klagen der Kollegen zu hören? Eines bringt die Rolle der Allrounderin mit sich: In der Regel werden sich die genervten Kollegen erst an Sie wenden und auf Vermittlung oder Hilfe hoffen, bevor die Geschäftsleitung als letzter Schritt einbezogen wird. Hier ist dann Ihr kommunikatives Geschick gefragt, um die Kollegen zielgerichtet zu „coachen“, damit diese ihre Konflikte selbst „entschärfen“ können. Ob Sie nun selbst betroffen sind oder andere beraten: Hier finden Sie die Strategien für beide Fälle, um die 3 schwierigsten Mitarbeitertypen zu „entschärfen“.

1. Der Besserwisser 

 

Sätze wie „Das MÜSSEN Sie auf diese Weise machen!“ sind typisch für den Besserwisser. Dieser Typ stellt gerne sein Wissen zur Schau. Er gefällt sich in der Rolle des Beraters und reagiert eher empfindlich, wenn ihm ein anderer widerspricht. Er neigt dazu, sich überall einzumischen, was andere Mitarbeiter oft nervt.

 

So gehen Sie richtig mit dem Besserwisser um:

Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Loben Sie ihn. Geben Sie ihm das Gefühl, dass Sie sich über seinen Rat freuen. Denn Besserwisser sind in der Regel Menschen mit starken Meinungen und hohem Sendungsbewusstsein. Nehmen Sie seine Meinung ernst, spürt er, dass er akzeptiert wird, und er wird normalerweise verträglicher und erträglicher. Wichtig: Versuchen Sie, „zu verstehen, ohne einverstanden zu sein“. Zeigen Sie Interesse an seinem Rat, zum Beispiel durch Fragen, aber machen Sie auch klar, dass Sie Ihre Entscheidungen selbst treffen.

 

So gehen Sie bei einem Konflikt des Besserwissers mit anderen Mitarbeitern vor:

Wenn der Besserwisser sich ständig in die Arbeit eines anderen einmischt, ist das für den Kollegen sicher schwer zu ertragen. Ermutigen Sie Ihren Kollegen, eine konträre Strategie anzuwenden, also den Besserwisser um Rat zu fragen und seine Hilfe anzuerkennen, statt sich genervt von ihm wegzudrehen. Natürlich besteht die Gefahr, dass sich der Besserwisser dadurch bestätigt fühlt und jetzt erst richtig loslegt. Aber dann hilft immer noch ein sachliches Gespräch ohne Vorwürfe.

 

2. Der ständige Frager

 

„Was soll ich jetzt tun?“ Das ist eine der häufigsten Fragen dieses Typs und auch die, die Ihnen am meisten Zeit raubt. Er fragt bei jeder Gelegenheit, wie Sie wohl in seinem Fall entscheiden würden. Es sind Fragen, die sein Aufgabengebiet betreffen, die Sie also gar nicht überblicken können. Der Fragensteller zeigt sich auch in Form des Rückversicherers und ist darum bemüht, sich bei selbst getroffenen Entscheidungen von Kollegen bestätigen zu lassen.

 

So gehen Sie richtig mit dem ständigen Frager um:

Begegnen Sie dem Fragensteller in aller Klarheit und zeigen Sie ihm mit Ihren Worten seine Grenzen auf, zum Beispiel: „Wenn Sie meinen Rat für die Lösung eines übergreifenden Problems brauchen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ihre Fragen betreffen jedoch Ihr ureigenes Aufgabengebiet, auf dem Sie eindeutig die notwendige Kompetenz besitzen. Also, was würden SIE tun?“

 

So gehen Sie bei einem Konflikt des Fragers mit anderen Mitarbeitern vor:

Spekuliert der ständige Frager darauf, dass ein anderer seine Arbeit erledigt, oder ist er nur unsicher? Bitten Sie die betroffenen Kollegen, die Situation emotionslos einzuschätzen. Möchte sich der Frager nur vor der Arbeit drücken, sollten Kollegen freundlich, aber bestimmt erklären, dass sie ausgelastet seien. Ist der ständig fragende Kollege verunsichert, hilft nur, ihn in seinem Können zu bestärken.

 

3. Der arrogante Typ

 

„Ihr Hinweis ist überflüssig, ich weiß, was ich tue“, ist ein typischer Satz für den arroganten Typ. Ob bewusst oder nicht: Dieser Typ vermittelt, dass er sich für etwas Besseres hält. Kollegen nehmen ihn oft als überheblich, besserwisserisch, herablassend und abwertend wahr. In der Regel stecken Gefühle wie Unsicherheit, erlittene Verletzungen oder mangelnde Selbstreflexion hinter einem arroganten Verhalten.

 

So gehen Sie richtig mit dem arroganten Typ um:

Bleiben Sie gelassen und lassen Sie sich nicht von seiner arroganten Art verunsichern. Zeigen Sie sich betont selbstbewusst. Wenn es möglich ist, kommunizieren Sie vorwiegend schriftlich mit dieser Person. So können Sie jederzeit nachweisen, dass Sie nötige Informationen weitergeleitet haben, und müssen sich nicht permanent mit herablassenden Kommentaren auseinandersetzen. Lassen Sie ihn bei spontanen persönlichen Angriffen einfach „links liegen“. Suchen Sie aber zeitnah das Gespräch und sprechen Sie in „Ich-Botschaften“, zum Beispiel „Ihre Bemerkung vom … habe ich so wahrgenommen, dass … Dadurch habe ich mich … gefühlt. Wie ist Ihre Sichtweise dazu?“

 

So gehen Sie bei einem Konflikt des Arroganten mit anderen Mitarbeitern vor:

Stärken Sie demjenigen den Rücken, der sich durch die einschüchternde und überhebliche Art verunsichern lässt. Blocken Sie die herablassenden Worte mit einem selbstsicheren Lächeln ab und loben Sie betont die Leistungen des Kollegen, der gerade schuldlos Opfer des Arroganten geworden ist, zum Beispiel: „Die Unterlagen für die Präsentation sind wirklich perfekt. Der Chef wird begeistert sein.“

 

Autorin: Claudia Marbach

 

 

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