17.08.17

In nur 4 Schritten klären Sie einen Konflikt und erhalten den Betriebsfrieden

Sie haben seit geraumer Zeit eine Meinungsverschiedenheit mit Ihrer Kollegin? Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen und Sie wissen nicht, wie sie diese aus der Welt schaffen?

Solche Unstimmigkeiten fühlen sich nie gut an. Klären Sie die Angelegenheit daher schon bevor die Sache eskaliert und Ihre Auseinandersetzung den Betriebsfrieden gefährdet. So klären Sie einen Konflikt auf sanfte Weise:


1. Akzeptieren Sie, dass es einen Konflikt gibt:

Es ist nicht möglich, immer in Harmonie mit anderen zu arbeiten. Verurteilen Sie sich deswegen nicht. Richten Sie Ihren Fokus darauf, e
ine Lösung zu finden.

 

2. Suchen Sie einen ruhigen Moment:
Finden Sie einen
ruhigen Moment. Dann sprechen Sie Ihre Kollegin auf die Meinungsverschiedenheit an: „Wir haben seit einiger Zeit unterschiedliche Meinungen. Ich würde gern versuchen, das Problem aus der Welt zu schaffen. Sind Sie bereit, mit mir darüber zu sprechen?“
Wenn die Antwort „Ja“ lautet, sagen Sie: „Wollen wir gleich darüber sprechen oder wollen wir einen Termin vereinbaren?“ Damit geben Sie Ihrer Kollegin die Möglichkeit, sich auf das Gespräch vorzubereiten. Räumen Sie ihr diese Option unbedingt ein, damit sie sich nicht überfahren fühlt.

 

3. Formulieren Sie eine Ich-Botschaft:
Während des Gesprächs formulieren Sie aus Ihrer Sicht. Sie senden damit eine Ich-Botschaft. Denn Sie schildern, wie Sie die Angelegenheit sehen und wie Sie sich dabei fühlen. Erklären Sie Ihrer Kollegin
unbedingt, dass es in Ordnung für Sie ist, dass sie eine andere Meinung vertritt. „Seit einiger Zeit haben wir unterschiedliche Meinungen darüber, wie wir auf die Arbeitsaufträge aus der Buchhaltung reagieren sollten. Ich verstehe, dass Sie eine enge Bindung zur Buchhaltung haben und Ihren Kollegen gern helfen möchten. Ihre hilfsbereite Art schätze ich sehr. Allerdings fühle ich mich nicht wohl dabei, weil die Aufträge in letzter Zeit immer mehr werden. Gerade an Tagen, an denen wir in unserer Abteilung nicht wissen, was wir zuerst erledigen sollen, verletzt es mich sehr. Ich fühle mich von Ihnen im Stich gelassen und muss mit vielen Überstunden die Aufgaben allein erledigen. Können Sie meine Sichtweise nachvollziehen?“
Mit dieser Frage holen Sie sich ein erstes Feedback ein, ob Ihre Kollegin Ihren Standpunkt verstehen kann oder ob es hierüber noch Klärungsbedarf gibt.

 

4. Suchen Sie eine erste Zustimmung, bevor Sie fortfahren:
Stimmt Ihre Kollegin Ihnen bis hierhin zu, fahren Sie fort: „
Ich würde gern eine Lösung suchen, mit der wir beide leben können. Was ist Ihre Meinung, wie wir verfahren können?“
Mit dieser Aussage unterstreichen Sie noch einmal, dass Sie eine Lösung möchten. Gleichzeitig stellen Sie Ihrer Kollegin eine Frage und motivieren sie, sich an der Lösung zu beteiligen und ihre Meinung zu äußern. Sie haben den Grundstein für ein sachliches Gespräch gelegt. Hören Sie sich die Sichtweise Ihrer Kollegin und ihre Lösungsvorschläge genau an. 

 

Autorin: Iris Debbeler

 

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Bei Fragen zur Anmeldung oder sonstigen Anliegen, helfe ich Ihnen gerne weiter.

Alexander Mertin
Leiter Kundenservice OFFICE Seminare                             
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